Sola eidgenossen

Aus dem Jahre 1291

Am Sonntag, 29. Juli, trafen sich Kinder und Leitende der BESJ-Jungscharen Ebnat-Kappel und Wattwil, um in das gemeinsame Eidgenossen-Sola einzutauchen. Die Urkantone Uri, Schwyz, Unterwalden und neuerdings auch Luzern gingen allesamt eigene Wege bis zum Lagerplatz – man sei ja nicht auf die anderen angewiesen. Jedes Oberhaupt versuchte im Streitgespräch zu erklären, dass der eigene Kanton der schönste, berühmteste und wichtigste sei.

Diese Rivalität wurde aber überdacht, als sich die Nachricht der angreifenden Habsburger im Lager verbreitete. Mit zwangsläufig vereinten Kräften konnten die Eindringlinge angehalten, danach der unumstösslichen eidgenössischen Freiheit belehrt und anschliessend wieder vertrieben werden. Folglich schworen die Oberhäupter beim nächsten Morgenrot einander brüderliche Beihilfe, was mit dem darauf folgenden Rivella-Fest gefeiert wurde: schwingen, trumpfen im Jass-Stöbli, melken an einer Kuh-Atrappe und Vergnügen im Seilpark waren nur wenige Attraktionen, welche die Teilnehmenden an diesem Chilbi-ähnlichen Nachmittag erleben konnten.

Am Rivella-Fest nahmen auch Gretli, Walterli und Arni teil, drei Kinder aus dem Theater, welche trotz der verschiedenen Kantonszugehörigkeiten Freundschaft geschlossen haben. Diese drei wagten einen Streich im Tante Emma-Lädeli, den sie später aber bereuten und sich dafür vorbildlich entschuldigten. Vom erwähnten Tante Emma-Lädeli wurde aus unbekannten Gründen das geheime Käse-Rezept gestohlen; zum Glück konnte der Täter aber nach intensiven Detektiv-Arbeiten überführt werden.

Nachdem die vier Kantone sich zur Eidgenossenschaft vereinigten, waren alle der Meinung, dass für eine neue Führung ein Bundesrat benötigt wird. Dazu wurden aus dem Volk fähige Männer und Frauen als Kandidaten vorgeschlagen, die sich mit originellen Slogans um die Gunst der Wählerschaft duellierten. Nach klarem Ergebnis stand fest, welches Gremium die Eidgenossen zu einer freien und friedlichen Zukunft verhelfen soll.

Wir schauen dankbar auf ein vielseitiges und erlebnisreiches Sommerlager zurück. Das Feuerverbot stellte uns vor eine neue Herausforderung, die dank einer flexiblen Bauernfamilie, einem tollen Küchenteam und der Unterstützung dritter gemeistert werden konnte. Ebenfalls danken wir allen Sponsoren für ihren Anteil am Lager und insbesondere den Eltern für das Vertrauen.

Koala v/o Simon Aebi

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